Diagnostik

Das Seehospiz verfügt über ein umfassendes diagnostisches Angebot. Nach Möglichkeit soll die erforderliche Diagnostik bei der Aufnahme zur stationären Rehabilitation abgeschlossen sein. Bei Bedarf können jedoch spezielle am Heimatort noch nicht erfolgte Untersuchungen durchgeführt werden, um die Diagnose zu aktualisieren bzw. den Schweregrad der Krankheit zu bestimmen. Im Einzelnen umfasst das diagnostische Spektrum:


Labor

Durchführung klinisch-chemischer, hämatologischer und immunologischer Untersuchungen, einschließlich Blutgasanalyse, Medikamentenspiegel, Schweißtest und der kompletten Notfalldiagnostik. 

Allergologische Diagnostik

Hauttests: Pricktestungen, Intracutan-, Epicutan- und Reibetests, Testung mit inhalativen Allergenen, aber auch andere Allergene wie Nahrungsmittel und Medikamente. Nasale Allergenprovokationen Orale Nahrungsmittelprovokationen.

Pneumologische Diagnostik

Lungenfunktionslabor Spirometrie,Fluss-Volumen-Kurve, Bodyplethysmographie, Spasmolysetest, FRC-Messung, unspezifische Provokationstests mit Histamin, Kaltluft oder Laufbandbelastung zur Quantifizierung einer unspezifischen bronchialen Hyperreagibilität.

Elektrokardiographie und Phonokardiographie

Neben Ruhe-EKGs werden auch Belastungs-EKGs angefertigt mit einer gleichzeitigen Messung von Blutdruck und Blutgasanalyse zur Bestimmung der kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit.

Echokardiographie

Mit einem modernen Farbdoppler-Echokardiographiegerät können Herzfehler diagnostiziert und postoperative Krankheitsverläufe beurteilt werden. Eine weitere Indikation ist die Abschätzung der Auswirkungen eines länger bestehenden Asthma bronchiale auf das Herz.

Sonographie

Mit einem computerisierten Ultraschallgerät können alle in der Pädiatrie erforderlichen Untersuchungen durchgeführt werden, z.B. Sonographien der Nasennebenhöhlen und der Schilddrüse.

Dermatologische Diagnostik

Häufig können Hautkrankheiten bereits durch die Anamnese und die klinische Untersuchung sicher diagnostiziert werden. Neben den bereits erwähnten allergologischen Testverfahren dienen Hauttestungen mit Druck, Wärme oder Kälte der Diagnose einer physikalisch bedingten Urtikaria. Mikroskopische oder mikrobiologische Untersuchungsverfahren beweisen Infektionen durch Pilze oder Bakterien.